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Sambia: Neue Projekte stärken Frauen und Kinder

Koordinator Dr. Volker Waffenschmidt sucht Gespräche vor Ort

GEPP – das steht für „Gender Equitiy Promotion Project“, und dies wiederum ist ein Projekt unserer Partner im sambischen Gwembe-Tal, die sich besonders der Förderung von Frauen und Mädchen annehmen. Das seit vielen Jahren bestehende Projekt soll nun ausgeweitet werden – ein zentrales Thema, wenn Afrikakoordinator Dr. Volker Waffenschmidt Ende des Monats Sambia besucht. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Reise ist der Besuch des  Wasserprojektes in Masuku. Geplant sind auch Gespräche mit den Partnern der United Church of Zambia über laufende Projekte. Auch die sambischen Freiwilligen des Jahrgangs 2018/19 wird Dr. Waffenschmidt in Lusaka treffen.


Mehrere Projekte stehen zurzeit in Sambia an. Zu diesen gehört die Ausweitung des GEPP, eines langjähriges Projektes des Gossner-Partners Kaluli Development Foundation (KDF) zur Frauen- und Mädchenförderung. Bedacht werden soll hier künftig stärker das Problem von Kindesmissbrauch in Familien und Einrichtungen. Die Gesellschaft Sambias stärker für diese Frage zu sensibiliisieren, wird ein wichtiger Aspekt des Projektes werden.

In Masuku besucht Afrikakoordinator Dr. Waffenschmidt (Foto) die Internatsschule, die von rund 400 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Deren   Wasser-Anlage bedarf dringend der Erweiterung und Modernisierung. Alte Brunnen sollen reaktiviert und neue gebaut werden. Auch die Erneuerung der veralteten Wasserleitungen und der Bau größerer Wassertanks sind geplant. So soll die Wasserversorgung von Schule, Internat und Klinik nachhaltig verbessert und gesichert werden.

Im Süden Sambias gehören die Angebote von Masuku zu den wenigen Einrichtungen, die Bildung und Gesundheit auf hohem Niveau vermitteln. Eine ausreichende Wasserversorgung stärkt die Einrichtungen – und schenkt den Schülern und Schülerinnen so die Perspektive einer besseren Zukunft.

Die Gesamtkosten für die geplante Maßnahme belaufen sich auf 72.800 Euro. Dabei entfallen 57.000 Euro auf Investitionskosten (Brunnenbohrungen, Solar-Pumpen, Wasserverteilsystem, Wassertanks, Fortbildung Wassermanager). Zudem stehen Betriebsausgaben (Projektleitung, technische Beratung, Evaluierung etc.) an.

75 Prozent der Kosten (= 54.600 Euro) übernimmt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; die restlichen Kosten werden von der Gossner Mission und dem Projektträger vor Ort, der United Church of Zambia (UCZ), aufgebracht. „An dieser Stelle ganz herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern, die mit ihrer Unterstützung das Projekt erst möglich gemacht haben“, betont Dr. Waffenschmidt.

Weitere Gespräche mit den Partnern der United Church of Zambia betreffen ein kirchliches Projekt zur Frauenförderung, bei dem 30 Frauengruppen gegründet werden. Diese werden darin beraten, wie sie aus eigenen Kräften durch selbst aufgelegte Spar- und Kreditfonds kleine Unternehmungen starten können. Die Projektkoordinatorin besucht zurzeit die Gruppen und wird Dr. Waffenschmidt ganz aktuelle Informationen geben können.
(Berlin, 7.08.2018)

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