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Neue Sambia-Freiwillige: "Aufgeschlossen und informiert"

Gut betreut in Sambia

Sehr aufgeschlossen sei der neue Jahrgang, sagt Dr. Volker Waffenschmidt, die jungen Leute haben sich schon gut informiert über Sambia. Gemeinsam mit Brot für die Welt entsendet die Gossner Mission im Sommer wieder Freiwillige in das Land im südlichen Afrika. Dr. Waffenschmidt, Afrika-Projektkoordinator der Gossner Mission, hat vor kurzem in Berlin mit den sechs jungen Leuten über ihren bevorstehenden Einsatz gesprochen: Wie schützt man sich gegen Malaria? Wie verhält man sich im Straßenverkehr? Aber natürlich fragten sie auch nach Ausflugszielen für ihre Freizeit, so Dr. Waffenschmidt, zum Beispiel nach der TAZARA, der Tanzania–Zambia-Railway nach Dar-Es-Salam.


Lukas und Niklas gehen zusammen nach Kafue, an die Boys Secondary School, Pia und Susanne zur Kaluli Development Foundation (KDF) nach Sinazongwe, Jakob ins Chodort-Training Center nach Choma und Mayleen nach Choma an die Girls Secondary School. Die Einsatzorte liegen an einer Strecke von gut 200 Kilometern, „sind aber gut erreichbar“, so Dr. Waffenschmidt. In Sambia werden die sechs jungen Freiwilligen von Heidrun Fritzen betreut, die seit 2016 das Gossner-Büro in Lusaka leitet.

Das Büro wurde 1973 unter dem Namen Liaison Office (LO) ins Leben gerufen. Nach der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der sambischen Regierung und der Gossner Mission im Jahre 1970 war ein solcher Stützpunkt in der sambischen Hauptstadt unerlässlich geworden. Denn die Gossner Mission entsandte damals zahlreiche Entwicklungshelfer/innen nach Sambia. Das Verbindungsbüro diente der Projektsteuerung, der Kontaktpflege zu Regierungs- und anderen Stellen sowie der Beherbergung der Mitarbeitenden. Heute sind zwar keine Gossner-Entwicklungshelfer mehr vor Ort, doch das LO begleitet weiterhin Projekte der Gossner Mission in Sambia, pflegt die Verbindung zu den Partnern und berät sie.
 
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