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Gossner Mission: Berlin – Korea – und zurück

Ungewöhnlicher Besuch bei der Gossner Mission: Aus Korea kommt der Theologe und Gossner-Freund Prof. Dr. Hyun-Ki Oh. Sein Anliegen ist die Erinnerung an Missionar Karl Gützlaff, der – wie auch Missionsgründer Johannes E. Goßner – an der Berliner Bethlehemskirche wirkte und predigte. Karl Gützlaff war im frühen 19. Jahrhundert der erste protestantische Missionar in Korea und hat bis heute enorme Bedeutung für die protestantischen Gläubigen dort.

Der Missionar Karl Gützlaff war Schüler Johannes Jaenickes, der wiederum Vorgänger Johannes E. Goßners an der Berliner Bethlehemskirche war. Im Gespräch mit Direktor Christian Reiser betonte Prof. Dr. Hyun-Ki Oh die Bedeutung, die Gützlaff für die protestantischen Gläubigen Koreas heute noch hat.

Ihm zu Ehren hatte Professor Oh im Jahr 2016 die Kopie der Installation der Berliner Bethlehemskirche in Korea initiiert - an jener Stelle, an der Gützlaff koreanischen Boden betreten hatte. Aus diesem Anlass war 2016 auch Dr. Ulrich Schöntube, früherer Direktor der Gossner Mission, nach Südkorea gereist. Professor Oh, der auf Einladung der thüringischen Regierung mit seiner Ehefrau, Dr. Hye-Min Jeong, in Deutschland weilt, um als Ehrengast an den Reformationsfeiern auf der Wartburg teilzunehmen, hat in Dr. Klaus Roeber einen begeisterten Mitstreiter, wenn es um das Erbe Karl Gützlaffs geht.

Auf dem Foto (von li.): Dr. Klaus Roeber, Direktor Christian Reiser, Prof. Dr. Hyun-Ki Oh, Dr. Ulrich Schoentube, Dr. Hye-Min Jeong, Dr. Christof Theilemann, stellv. Direktor des Berliner Missionswerkes und Helga Ottow.

(Berlin, 11.05.2017)
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